Die arbeitsplatzbezogene Ergotherapie setzt Verfahren ein, welche die Gesundheit am Arbeitsplatz fördern. Gleichzeitig geht sie davon aus, dass therapeutische Maßnahmen die Belastungen des Patienten durch berufliche Anforderungen berücksichtigen müssen. Um die Gesundheit am Arbeitsplatz zu erhalten, sorgt die arbeitsplatzbezogene Ergotherapie dafür, dass betroffene Patienten für ihre berufliche Tätigkeit künftig ausreichend belastbar sind. Auch die Gestaltung des beruflichen Umfeldes ist für die Gesundheit am Arbeitsplatz höchst bedeutsam. Arbeitnehmer sollen in optimaler Arbeitshaltung mit sicherer und ökonomischer Arbeitstechnik beschäftigt werden. Das beginnt schon bei der richtigen Sitz- und Tischhöhe im Büro.

Im Fokus einer Ergotherapie steht zudem das Verhalten des Arbeitnehmers während seiner beruflichen Tätigkeit. Durch eine Arbeitssimulation lassen sich Belastungsdefizite in Relation zu tatsächlichen Arbeitsanforderungen feststellen. Häufig sind durch den Arbeitsprozess muskuloskeletale Verletzungen entstanden, deren Ausheilung durch die arbeitsplatzbezogene Ergotherapie gefördert werden soll. Eine Voraussetzung vonseiten der Patienten ist die ausreichende Grundbelastbarkeit. Ergänzende Verfahren können physikalische Therapien und Krankengymnastik sein.

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